Betreuung

Hauptbetreuung: E. Pernicka; Nebenbetreuung: P. Pfälzner, H. Niehr

Konzept

Es sollen die Materialzusammensetzung, die Herstellungstechnik und die Herkunft der Metallfunde aus der königlichen Grabanlage von Qatna untersucht werden. Dazu dient die bewährte Kombination von Spurenelement- und Isotopenanalyse. Die Metalle werden zunächst innerhalb des Fundkomplexes nach Materialtypen klassifiziert, wodurch z.B. gussgleiche Objekte identifiziert werden können bzw. Konstanz oder Änderung der Bezugsquellen von Metallen. Diese Materialtypologie wird anschließend mit der Formtypologie verglichen, wodurch eventuell bestimmte Materialgruppen bzw. Legierungen für definierte Ritualzwecke identifiziert werden können bzw. Fremdmetall für bestimmte Formen. Daraus sind durchaus kulturhistorisch wertvolle Informationen über fremde Riten oder Kultgegenstände zu erwarten. Diese Studie wird eingebunden sein in ein größeres Netzwerk von Metalluntersuchungen in Vorderasien vom iranischen Hochland bis zur Ägäis.